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Die Sammlung Café Luitpoldblock, München


Was für Paris das Café de la Paix, für Berlin das Kranzler und für Wien das Sacher, war für München von 1888 bis 1944 das Café Luitpold. Zeitgenossen priesen die grandiose Barock-Inszenierung als das „allerschönste Kaffeehaus der Welt“ – der Bombenhagel des 2. Weltkriegs zerstörte es vollkommen. Die Sammlung Café Luitpoldblock dokumentiert die wechselhafte Geschichte dieses legendären Ortes am Originalstandort – anregend und unterhaltsam wie es das Café selbst einmal war.
Aufwendige Illusionsmalerei zitiert die barocke Pracht der Architektur, während Großfotos und Wand füllende Impressionen dem Besucher den Zeitenwechsel im Café Luitpold vor Augen führen.

Durch ein Fenster können die Besucher zudem direkt in die Konditorei des heutigen Cafés blicken und den Konditoren bei der Herstellung diverser Leckereien über die Schulter sehen. Ist das Fenster geschlossen, kann in dokumentarischen Kurzfilmen erlebt werden, wie Baumkuchen, Stielkirsche und Hochzeitstorte entstehen.

Ein Erlebnis für die Ohren bieten schließlich Hörstationen, die durch Soundcollagen von Musik und Texten des 19. Jahrhunderts für eine authentische Kaffeehaus-Kulisse sorgen.
Mittlerweile ist mit „Heimliche Prinzregenten“ bereits die dritte Sonderausstellung in der Sammlung (Ausstellungsgestalter: Florian Raff) zu sehen.

Die Medieninstallationen wurden jeweils wieder komplett von
Die Werft umgesetzt.

 
     
   
 
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